Iffy und Tiffy

1 03 2010

Heute kommt eine Ankündigung, die hätte vermutlich keiner von euch erwartet: ICH BIN MAMA!

Glücklichweiße handelt es sich bei meinen Schützlingen nicht um schreckliche Kinder oder ähnliche Krankheiten, sondern um total niedliche mongolische Rennmäuse.

Hier seht ihr die kleine Iffy. Sie ist etwa drei Jahre alt und im Moment schwer damit beschäftigt entweder im Sand zu baden oder an der Scheibe des Aquariums hochzuspringen um irgendwie auszubrechen. Bisher konnte ich das zum Glück verhindern.

Das ist die kleine Tiffy beim Fressen. Tiffy hat es mit dem Ausbrechen nicht ganz so eilig, sie luft lieber eine Runde im Laufrad oder chillt vor sich hin. Während Iffy den Nestbau super toll findet nagt sie lieber an allem rum, was irgendwie eine Angriffsfläche bietet.

Ach, was hab ich die Zwei jetzt schon lieb.

Regards, Christoph





Blitzeblank

21 02 2010

Sachen gibts, die gibts gar nicht. Damit mein ich nicht so Sachen wie flüssigen Klostein oder etwa eine Doppelhaushälfte (Normale Menschen sagen dazu HAUS!), sondern eher so Sachen wie Ich und ein Putzschwamm im selben Raum. Und wer glaubt, dass mein kleiner Horst nach 30 Minuten so sauber ist, dass man vom Boden essen könnte, der liegt weit daneben. 4 verdammte Stunden hab ich geputzt. Warum? Na ja, ich weiß auch nicht so ganz. Das hat mich dann dazu verleitet die nächsten Top 10 aufzustellen. 10 Gründe die eigene Wohnung zu putzen.

1. Man hat keine Frau die man dazu verdonnern kann

2. Der Schimmel in der Küche hört nicht mehr auf “Kumba Ja” zu singen

3. Chronische Langeweile

4. Dein Fernseher zeigt nur noch Schwarzweiß-Bilder obwohl du sicher bist einen Farbfernseher gekauft zu haben

5. Die Hälfte des Drecks hat sich schon selbst rausgetragen

6.  Dein Mitbewohner war zwei Wochen in einem Spinnennetz gefangen, bevor er verendete

7. Die Fußmatte ist das sauberste in deiner Wohnung

8. Deine Eltern wollen dich besuchen

9. Du hat kein Geschirr mehr in den Küchenschränken

10. Du hast kein Geschirr und musst deshalb vom Boden essen

In diesem Sinne,

Christoph





G’sundheit

15 02 2010

Es war einmal vor langer Zeit. Besser gesagt vor etwa einem Tag. Man liegt so da, denkt an nichts böses, im Gegenteil, es ist ja Valentinstag. Und weil ja gerade Valentinstag ist wird ja wohl kaum was schlimmes passieren. Nun ja, hätte ich gestern schon gewusst, dass Valentin ein Priester war der geköpft wurde… ich wäre weniger positiv eingestellt gewesen.

Und dann liegt man dann morgends so im Bett, öffnet gut ausgeruht die Augen und fragt sich an die Decke blickend: “Ui, was ist das denn? Das war aber gestern noch nicht. Wo kommt das denn her? Ui ui ui, jetzt dreht es sich auch noch. Schnell. Sehr schnell. Ich glaub mir wird schlecht!”. Kaum bilden die Synapsen das letzte Ausrufezeichen im Gehirn, schon ergießt sich ein Schwall an HCl Säure auf den Boden. Noch etwas erschöpft liegt man dort, ringt nach Luft und kämpft gegen das Wasser, das urplötzlich aus den Augen fließen möchte. Die nächsten 10 Minuten wagt man es kaum sich zu bewegen, atmet sehr flach, immerhin könnte die heftige Bewegung des atmenden Brustkorbes einen weiteren “Interessenkonflikt” hervorrufen. Leicht öffnet man den Mund und streckt die Zunge heraus, zu groß die Angst, dass sie die im Mund verbliebenen Bröckchen schmecken könnte. Der Pulsschlag normalisiert sich wieder, doch die Frage, wie man es schaffen könnte die Leiter herunter zu klettern und sich bis zum Badezimmer zu schleppen führt nur zu einem: Resignation. Ich denke daran wie schön das Leben was. Man sol ja immerhin aufhören wenn es am Schönsten ist. Ich finde mich also mit meinem Schicksal ab, da klingelt plötzlich der Wecker, immerhin ist 11 Uhr. Mist. Aufgeben schön und gut, aber bei den oblatendünnen Wänden den Wecker einfach klingelt zu lassen während ich die letzten Atemzüge tätige wäre rücksichtslos. Ich gehe also ein Risiko ein, wie es größer kaum sein könnte: Ich erhebe den Kopf und setze mich langsam wie in Zeitlupe auf. Die Wohnung dreht sich schneller. Ich kann es zwar nicht mit Bestimmtheit sagen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass sie sich im Moment mit etwa 3000 Umdrehungen die Sekunde dreht. Ich versuche weiter zu atmen, es gelingt mir aber zunehmend schlechter. Mit jedem Sauerstoffatom, dass meine Bronchien passiert steigt die Gefahr eines Hustens. Mit wird erneut schlecht und um nicht das Gleichgewicht zu verlieren stütze ich mich mit der Hand ab. Meine Handy spürt etwas Feuchtes. Ich traue mich nur langsam hinzusehen. Die Feuchtigkeit ist grünlich und ich glaube darin mein letztes Abendessen wieder zu erkennen. Ich mekre, wie auch die Vorspeise von letztem Abend scheinbar nur halb verdaut sich einen Weg nach draußen sucht. Wie sage ich das jetzt möglichst appetitlich? Nun ja, es ist nicht der WEg, den Gott dem Essen vorbestimmt hat. ICh halte die Luft an. Meine Augen werden groß, ich kann noch nicht ganz begreifen was passiert. Mein Bauch zieht sich zusammen, mein Speichelfluss vermehrt sich. Jetzt oder nie, ich muss die Leiter herunter. Ungeachtet davon, was mit meinem Magen passiert rolle ich mich in Stundmanmanier über die Matratze udn erreiche die Leiter. Mein rechter Fuß steigt auf die oberste Sprosse. Aus Zeitgründen begibt mein linker Fuß sich nahezu gleichzeitig auf die dritte Sprosse von unten, wodurch mir, wie ich später festellen werde, die Oberschenkelinnenmuskeln zerre. Ich erreiche en Boden. Es sind nun noch 10 Meter, bis ich die Toilette erreiche. Mein Magen pumpt. Noch neun Meter. Die Kotze erreicht das obere Ende meiner Speißeröhre, ab jetzt ist Luft anhalten angesagt. 8 Meter: Meine Augen beginnen zu tränen, ich sehe kaum noch wo ich hin laufe. Noch 7 Meter. Ich kann die Kotze schon riechen. Die Zeit läuft. 6 Meter bis zur Toilette. Mein Mund füllt sich. Noch fünf Meter. Ich brauche beide Hände um mir den Mund zuzuhalten, denn der Druck ist enorm. 4 Meter: Die Kotze erreicht eine Sackgasse, doch mein Magen punpt weiter. Ich merke, die die Kotze sich eine Alternativroute sucht. 3 Meter: So langsam geht mir die Luft aus. Meine Nasenhöhlen fangen an zu brennen. Noch 2 Meter: Ich kann die Toilette bereits sehen. Nachdme einen kurzen Moment lang meine Nase als Brechorgan missbraucht wurde halte ich auch diese zu. Nur noch ein einziger Meter. Ich fühle, wie mein Magen immernoch unaufhörlich pumpt. Meine Speiseröhre, meine Backen, selbst meine Nasenhöhlen: Alles dehnt sich bis zur Unendlichkeit. Ich habe das Gefühl die Kotze läuft mir ins Gehirn. Ich kann es nicht mehr halten. Mir wird schwarz vor Augen, also sehe ich mich gezwungen den WEg frei zu machen. Ich breche mehrere Liter Magensäure, Spaghetti und noch einen Rest Cranberrysaft 20 Zentimeter neben die Toilette. Ich gebe mich geschlagen und frage mich, wie lange es wohl dauert bis es vollständig verdunstet. Vermutlich zu lange, so komme ich zu dem Schluss. Dennnoch lege ich mich erstmal mit dem Kopf über die Toilette und schlafe nochmal ein. Etwa eine Stunde später wache ich auf und bin froh, dass ich meinen Kopf nicht mal mehr bewegen muss, denn das ganze Spiel wiederholt sich noch mehrere Male. Der Wecker klingelte übrigends bis 18 Uhr.

Und das ist die Geschichte, wie ich am Valentinstag krank wurde.

Gesundheit, Christoph





Semesterferien

10 02 2010

Jippie, ab morgen um exakt 16.oo Uhr fängt die schönste Zeit des Jahres an. Zumindest fast. Es wird Zeit für Semesterferien, und wäre da nicht die STrafrecht Hausarbeit, ja dann könnte man fast sagen ich freue mich drauf. Aber gut, irgendwas ist ja immer. Aber was macht man in den Semesterferien denn so? Wenn man nicht wie ich 10 Lehrbücher zu Hause liegen hat um seine Hausarbeit vorzubereiten, dann kann einem schnell langweilig werden. Deshalb hier zehn Dinge, die man in den Semesterferien tun sollte:

1. Nichts!

2. Urlaub.

3. Mit dem Rauchen und Profitrinken anfangen.

4. Das Buch “Lernen sie lesen – In 10 Tagen” endlich fertigschreiben.

5. Dämliche Top 10 Listen aufstellen weil einem nichts einfällt worüber man schreiben könnte.

6. Schluss machen (kommt immer gut).

7. Bauchreden lernen.

8. Sich Werbung auf die Stirn tattowieren lassen um die Semestergebühren aufbringen zu können.

9. Atmen.

10. Straf-, Staats- und Zivilrecht vergessen.

So, na dann ist der Langeweile ja vorgebeugt. In diesem Sinne,

Christoph





Telefonier dich ins Knie!

5 02 2010

Wenn Adolf Hitler und der Antichrist ein Kind zusammen hätten, und dieses Kind würde eine Telefongesellschaft gründen, dann wäre es ***. Ich nenn den Namen hier bewusst nicht, denn ich werde sie beleidigen, ihnen Dinge unterstellen und sie in höchstem Maße diffamieren. Und all das Vollkommen zu Recht. Ok, gehn wir chronologisch vor:

Ende November/ Anfang Januar:

Meine Mutter bat mich für sie einen Handyvertrag über das Internet abzuschließen. Naja, warum sollte ich eigentlich nicht, immerhin ist sie meine Mutter. Gut, das haben wir dann auch bei einer der einschlägigen Internetseiten getan. Soweit so gut.

Eine Woche später:

Das Handy wird geliefert. Da ich zu dieser Zeit bereits in Marburg wohnte war ich also nicht zugegen, um das Päckchen anzunehmen. Dummerweise hätte ich direkt an der Haustür beim Postboten den Handyvertrag unterschreiben müssen. Er nahm das Päckchen also wieder mit. Ok, wussten wir nicht, kann passieren. Aber die Frage, die sich mir aufdrängt ist: Wieso hat DHL das Päckchen ins DHL Zentrallager zurückgebracht und es nicht bei der Post in Gießen abgeliefert?

Eine Woche später:

Wir haben in der Zwischenzeit einen Termin mit DHL abgemacht. An einem Samstag bis spätestens 15 Uhr versprach man uns die Lieferung. 15.30 Uhr: Ich rufe bei DHL an. Mir wird mitgeteilt, dass das Päckchen bereits zurück an den Absender geschickt wurde. Wieso um himmels Willen konnte man mir das nicht schon vorher sagen, ich weiß nicht, z.B. als ich den TERMIN MIT DHL vereinbart habe?

Zwischenbilanz:

Ich habe NIE in meinem Leben einen Handyvertrag mit der Arschlochhurensohn GmbH abgeschlossen. Dieser dämliche Spaßverein glaubt aber scheinbar, dass ein Handyvertrag ein formloser Vertrag ist, dem ist aber nicht so, vielleicht sollte man in Epizentrum der Dummheit und Dreistigkeit mal Rechtsberater einstellen, die auch tatsächlich Jura studiert haben…

Anfang Januar:

Ich bekomme eine Rechnung von der Drecksack Firma. Ok, kann ja passieren, ist vielleicht irgendwo im System ein Fehler aufgetreten. Ich rufe also bei der Hotline an und mir wird erklärt, dass ich die Rechnung als Gegenstandslos betrachten soll. Na geht doch.

Mitte Januar:

Ich bekomme eine MAHNUNG! Hä, wie konnte das denn passieren? Nun gut, dann ruf ich eben nochmal bei der Hotline an. Lustig, ein Anrufbeantworter. Da soll ich meine Handynummer eingeben. Wohlgemerkt die Handynummer eines Vertrages, den ich nie geschlossen habe. Gut, dann rufe ich bei der Technikhotline an, denn anders gibt es keine Chance ins Callcenter durchgestellt zu werden. Die verfickte Technikhotline der Nazi AG kostet verfluchte 2,29 pro Minute!!! 5 Minuten später habe ich eine Handynummer, rufe also wieder bei der eigentlichen Hotline an und kurz bevor ich im Callcenter war… werd ich aus der Leitung geschmissen. Das passiert noch etwa 5 mal. Ich entschließe mich dazu ihnen eine Email zu schreiben. Dazu gibt es ein lustiges Kontaktformular, auf dem man, bevor es überhaupt ein Wort zu tippen gibt erst einmal den Problemfall in einem Dropdown Menü auswählen. Dummerweiße ist “Ihr verfickten Dreckskinder schickt mir Rechnungen obwohl ich mit diesem Fotzenverein nichts zu tun habe” kein Menüpunkt. Ich schreibe also eine Email, in der ich höflich, aber dennnoch sehr entschieden über vier Seiten meinem Ärger Luft mache und ihnen ausführlich erkläre warum sie sich ihre Rechnung in den Arsch schieben können. Es gibt in diesem Kontaktformular die Option, eine Kopie der Email an die eigene Emailadresse zu bekommen… auf diese Kopie warte ich noch heute.

Heute:

Eine neue Rechnung liegt in meinem Briefkasten.

Fazit

Ich werde von der günstigen Hotline rausgeworfen, von der teuren hingehalten und meine Email is scheinbar im System dieser Intelligenzallergiker verschwunden. Wahnsinn. Kundenservice wird hier wohl noch groß geschrieben. Aber nicht zu groß, nicht, dass jemand auf die Idee jemand würde was auf seine Kunden geben. Aber ich bin ganz ehrlich: Ich hab zwar mittlerweile mehr Geld für die Telefonrechnung ausgegeben als die falsche Rechnung eigentlich ist, aber zum Glück bin ich stur, und wenns sein muss bin ich das auch vor Gericht. Vielleicht beautragen sie ja endlich bald ein Inkassobüro, mit einem Anwalt kann man sicherlich eher Kontakt aufnehmen als mit den Menschen der Scheiße aus meinem Arsch Company.

In diesem Sinne: Geht auf keinen Fall zu talkline!!!

Christoph








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